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Nature - Northern Sweden and more.

Höga Kusten

Die Hohe Küste Schwedens, seit dem Jahr 2000 Unesco-Weltnaturerbe. Vor 10.000 Jahren war dies Land mit einem kilometerdicken Eispanzer überzogen, und seit dieser verschwand, hob sich das Land bis heute (wegen des verschwundenen Drucks) um 285 Meter. Auch heute noch hebt sich die Höga Kusten um 8mm pro Jahr. An vielen Stellen findet man sogenannte Klippersteinfelder (benannt nach dem Geräusch, wenn man darüber läuft). Dies sind Stellen, an denen einst eine Brandung aus Eis Wälle aus Steinen formte. Wenn man so wie wir, Ende August nach Norrvällsviken reist, hat das Vor- und Nachteile. Viele Restaurants sind geschlossen oder haben reduzierte Öffnungszeiten. Aber dafür hat man eventuell den gesamten Campingplatz für sich alleine.




Norrvällsviken, der Ort


Ein kleines Fischerdorf, wie aus dem Reisekatalog geschnitten.


Högakustenimpressionen


Gesammeltes aus der näheren Umgebung. Immer wieder kommt man am Wasser vorbei, und kann schwer feststellen, ob man sich am Meer oder einem abgeschlossenen See befindet. Im Sonnenuntergang bieten sich immer wieder fantastische Anblicke.

Norrvällsviken, die Halbinsel

Vom Campingplatz aus kann man direkt in verschiedenen Richtungen wandern, die einen ans Wasser führen. Die Runde von Norrvällsviken an der Küste vorbei bis zum Campingplatz zurück ist weiter als man glaubt.

Norrvällsviken, "die Halbinsel gegenüber"...


Auf der gegenüberliegenden Halbinsel, so stellte ich fest, gibt es keinerlei Wege an der Küste. Die Wanderung dort war entsprechend anstrengend. Gerne hätte ich mehr Zeit dort gehabt, die Aussicht war in jedem Fall die Mühen Wert.

Tiere in Norrvällsviken

Eine ganz besondere Begegnung hatte ich hier mit pur schwarzen Kreuzottern. In bestimmten Gegenden Deutschlands bezeichnet man sie in dieser Färbung auch als Höllenottern. Diese sonnen sich gerne auf den Küstenfelsen, wenn die Sonne scheint. Desweiteren traff ich regelmäßig einen sehr unscheuen Buntspecht, der wohl auf dem Campingplatz lebt. Die Kraniche sind zu dieser Jahreszeit mit der Aufzucht ihrer Jungen, manche aber auch noch mit der Balz beschäftigt. Und wir lernten hier unsere ersten Fjällrinder kennen, die von der Größe eher mit Kälbchen zu vergleichen sind.